Samstag, 5. Mai 2018

سه شنبه اول ماه می 2018برابر با 11 اردبیهشت 1397 روز جهانی گارگر آلمان / مونیخ


 

Es lebe internationaler Tag der Arbeit
Freiheit für gefangene Arbeiter und alle Politische Aktivisten im Iran

Iranische Arbeiter am 1. Mai!
Der 1. Mai, der internationale Tag der Arbeit, ist der Tag der internationalen Solidarität der Arbeiter dieser Welt die dasselbe ausbeuterische Leben teilen egal wo sie leben. Solange Kapitalismus existiert wird die Ausbeutung, Unterdrückung und Ungleichheit der Arbeiter niemals enden. Es ist klar dass der Grad der Tyrannei,  Unterdrückung und Ausbeutung von den wirtschaftlichen und politischen Zustand abhängt. Der Grad der historischen Entwicklung jedes Landes beeinflusst die Wirksamkeit des Klassenkampfes der Arbeiter.
Eines der Beispiele dieser Unterdrückung und Ausbeutung ist, das iranische Arbeiter unter der "Islamischen Republik" Irans leiden und kämpfen, und nicht von den gleichen anerkannten Rechten ihres Gegenstücks in anderen Ländern profitieren. Diese Bourgeoisie die sich hinter der unterdrückerischen islamischen Diktatur versteckt, verweigert der iranischen Arbeiterklasse jede Art von Berufsverbände welche helfen können sich gegen diese drastische Ausbeutung zu verteidigen. Die iranischen Arbeiter kämpfen für ihre Grundrechte und für unabhängige Gewerkschaften, dies ist ihnen aber schwerer gemacht worden indem sie mit islamischen "Yellow Dog" Verbänden (Yellow Dog ist ein Arbeitsvertrag, der die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft verbietet) und "offiziellen Arbeiterorganisationen"  tagtäglich rivalisieren. 
Zusätzlich zur Tyrannerei und der grausamen Unterdrückung des Islamischen Regimes im Iran, macht der Mangel an Einigkeit (Zerstreuung der Arbeiterklasse) es der herrschenden Bourgeoisie leicht ihre Ausbeutung zu maximieren indem sie den niedrigst möglichen Lohn zahlen und die längsten Arbeitszeiten fordern. Dadurch ist das Ergebnis absolute Armut und Verzweiflung für die Arbeiter im Iran.
Am Tag der Arbeit, wollen wir diese Gelegenheit nutzen um die Unterstützung der iranischen Arbeiter und ihren andauernden Kampf für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen, zu zeigen. Diese Lebens- und Arbeitsbedingungen herrschen derzeit im Iran:
1. Der Mindestlohn für iranische Arbeiter dieses Jahr,  eingeführt von der iranischen Regierung, ist viermal niedriger als die offizielle Armutsgrenze.
2. Laut den Berichten veröffentlicht von der Islamischen Republik Irans, wurden selbst diese unbdeutenden Löhne nicht zeitgemäß bezahlt. Teilweise werden Arbeiter 12 Monate nicht bezahlt, und genau aus diesem Grund ist rechtzeitige Bezahlung und das Kämpfen für unbezahlte Löhne  eine der wichtigsten und häufigsten Forderungen der Arbeiter im Iran.
3. Weil die Löhne so niedrig sind, müssen Arbeiter Überstunden machen um zu überleben. In manchen Fällen müssen sie für 12 bis 14 Stunden am Tag arbeiten.
4. Der Mangel an Standard des Gesundheits- und Sicherheitsstatus in der Arbeitsumgebung setzt den Iran auf die Spitze der Liste der Länder mit den höchsten Arbeitsunfällen der Welt. Tagtäglich verlieren eine Anzahl von Arbeitern ihr Leben, werden invalid oder wegen diesen Unfällen unfähig zum Arbeiten gemacht.
5.  Die große Mehrheit der Arbeiterklasse ist von dem Arbeitsgesetz nicht gedeckt, und fast 90% der Arbeiter sind mit befristeten Verträgen angestellt. Selbst dann ist die iranische Bourgeoisie nicht zufriedengestellt. Durch Blankoverträge, welche die Arbeiter von jeglichen Rechten entzieht, können sie jederzeit ohne Entschädigung oder Arbeitslosengeld entlassen werden, darum stellen sie Arbeiter mit befristeten Verträgen an um mehr Profit für ihre Taschen zu schaffen.
6. Während eingeführt wird, dass jegliche unabhängige Arbeiterorganisation nicht geduldet wird, bestraft das unterdrückerische Regime Irans auch streng Arbeiter welche wagen sich für die Forderung der grundlegenden und fundamentalen Rechte zu versammeln. Diese Bestrafungen umfassen Festnahmen, Gefangenschaft und sogar Peitschenhiebe.
7. Arbeitende Frauen im Iran werden nicht gleichermaßen wie Männer für den gleichen Job bezahlt, in machen Berufen erhalten sie die Hälfte des Lohnes eines Mannes, dennoch sind Frauen am Arbeitsplatz in vielen Bereichen unterprivilegiert. Auch Kinder werden in wesentlichen Maßen schamlos beraubt und ihre Kindheit wird ihnen von den blutsaugenden Kapitalisten genommen.
8. Durch die wachsende Krise des kapitalistischen Systems, haben  Millionen Arbeiter entweder ihre Jobs verloren oder haben keine Perspektive um Arbeit im Iran zu finden. Die heuchlerische herrschende Bourgeoisie stellt afghanische Migranten die im Iran arbeiten als Grund der derzeitigen Arbeitslosigkeit dar, und versucht den Hass und die Wut der Arbeiter auf die afghanischen Arbeiter zu kanalisieren, welche wegen Krieg und Armut dazu gezwungen wurden ihr Heimatland zu verlassen und unter den grausamen unterdrückerischen Lebensbedingungen im Iran leben zu müssen.
Trotz all diesen Brutalitäten, unterbrechen Arbeiter im Iran fast jeden Tag ihre Arbeit, um zu protestieren und ihre Rechte einzufordern. Diese Herausforderung und Kämpfe sind ermutigend und versprechen Hoffnung in der Zeit von Tyrannei und Strenge, welche von dem unterdrückerischen iranischen Regime der Arbeiterklasse auferzwungen wird. Glaubend an die Befreiung der Arbeiterklasse im Iran, müssen wir ihre Ziele, Nachrichten und Stimmen der Öffentlichkeit näher bringen und ihre Kampagne und Kämpfe unterstützen.
Nieder mit dem anti-Arbeiter Regime der Islamischen Republik im
iranischer solidaritätsverein München
iranischesolidaritaet.blogspot.com
hambastegi.hambastegi@yahoo.de

Dienstag, 24. April 2018

جشن اول ماه مه بر کارگران و زحمتکشان ایران خجسته باد


اول ماه مه روز همبستگی کارگران و زحمتکشان جهان است
جشن اول ماه مه بر کارگران و زحمتکشان ایران خجسته باد
فريادهايتان پيوسته تر
قلب هايتان همبسته تر
عشق تان به آزادي فروزنده تر

کارگر زندانی ، زندانی سیاسی آزاد باید گردد
سه شنبه اول ماه مه 2018
از ساعت 12.30تا 14.30
Karlsplatz (Stachus)
کانون همبستگی ایرانیان مونیخ / آلمان
،

Es lebe internationaler Tag der Arbeit
Freiheit für gefangene Arbeiter und alle Politische Aktivisten im Iran
ِDinstag,01.Mai.2018
,Demonstration: 12.30 Uhr bis 14.30Uhr
Karlsplatz Stachus
Nieder mit dem islamischen Regime im Iran!“
iranischer solidaritätsverein München

Montag, 19. März 2018

نوروز ، یادگار ماندگار یاران دیروزاین دیار، خجسته باد

نوروز ، یادگار ماندگار یاران دیروزاین دیار، خجسته باد
اینک بهار تا دروازه های شهر رسیده و رستاخیز دوباره درگیتى دمیده،
کانون همبستگی ایرانیان مونیخ فرا رسیدن سال نو 1397 را با ارج گذاری به مبارزات کارگران، زحمتکشان و همه آزاد زنان و مردان قهرمانی که برای رهائی از جور و ستم استبداد دینی حاکم بر ایران در تلاش اند،و با احترام به خاطرۀ جانباختگان راه آزادی،دمکراسی و عدالت اجتماعی و و با درود به زندانیان سیاسی که نهال امید را با مقاومت خود در دل ها می نشانند، شادباش می گوید و برای همگان نوروزی خوش و نوبهاری خجسته آرزو می کنیم
بهاران خجسته باد
،

جشن چهارشنبه سوری در شهر مونیخ اسفند ۱۳۹۶


Samstag, 10. März 2018

جشن چهارشنبه سوری در شهر مونیخ

جشن چهارشنبه سوری در شهر مونیخ
تو دیکتاتور من آرش ، آتش جواب آتش

زمان: سه شنبه 13 مارس 2018
از ساعت 19.00
مگان
Isar Flacher ( u3,Thalkirchen (Tier Park

  کانون همبستگی ایرانیان مونیخ

Freitag, 9. März 2018

Es lebe 8. März Internationaler Frauentag



Am 8. März 2018, der internationale Tag der Frauen, erheben wir unsere Fäuste und unsere Stimme für die "Tochter der Revolution-Straße"

Ungefähr 4 Jahrzehnte regiert Gender Apartheid und ein fundamentalistisch islamisches Regime im Iran, durch Verbote und Unterdrückung. Die Kämpfe der frustrierten Menschen hat zu Beginn des Jahres eine neue Phase erreicht.
Zu Beginn dieses Jahres haben tausende junge und ältere Männer und Frauen, in den großen und kleinen Städten Slogans gesungen, die keinerlei religiösen Beiklang hatten und die auf den “höchsten Führer” und Rauhanys Administration abzielten. Dies ist ein Zeichen für eine dramatische Wendung in dem Ringen der Iraner*innen um Freiheit.
Nach Auskunft der führenden Autoritäten der Islamischen Republik, sind nach den letzten Aufständen, die 10 Tage andauerten, mehr als 8000 Menschen inahftiert worden, 4 davon sind im Gefängnis durch Folter getötet worden und 31 sind hingerichtet worden. Die Regierung hat schamlos erklärt, dass der Grund für ihren Tod war, dass sie Selbstmord verübt haben.
Frauen des Iran, die am 08.März 1979 zum ersten mal gegen die islamische Republik demonstriert haben, sind jetzt die Pionierinnen, die den Fall dieses Regimes einleiten.
Bei den Demonstrationen im Januar 2018 hat Vida Movahed, eine 31 jährige Frau aus Tehran, die Mutter eines 19 Monate alten Babys, ihre Stimme des Protestes erhoben, gegen 4 Jahrzehnte verpflichtendem Tragen des Hejab und gegen die Dominanz eines Gender Apartheid Regimes im Iran. Sie ist auf eine Stromkasten auf der Revolution Strasse geklettert und ihrem weißen Schal auf einen Holzstock hängte.
Inzwischen ist die Bewegung der Töchter der Revolution Strasse in allen Städten im Iran zu sehen.
Die Antwort des islamischen Regimes gegen die Töchter der Revolution Strasse war, wie immer, brutale Niederschlagung.
Sie werden festgehalten und inhaftiert. Diese Frauen zahlen einen hohen Preis für ihre mutigen Aktionen angesichts fanatischer ideologischer Unterdrückung. Jetzt stehen sie im Gefängnis unter großem psychologischem und physischem Druck.
Einige von Ihnen sind Dank den sozialen Medien, die islamische Herscher nicht mehr kontrollieren kann, durch Zahlung hoher Kautionen vorläufig aus der Haft entlassen worden.
Wir rufen nun die fortschrittlichen Stimmen in der Welt zur Unterstützung des Kampfes der Frauen unseres Landes auf, um die Gender Apartheid zu einem Ende zu bringen.
Die Sicherheit der Leben dieser Frauen und der Schutz und die Einhaltung ihrer Menschenrechte ist die Verantwortung der Islamischen Republik.
Iranischen Solidaritätsverein München erwarten von den europäischen Staaten, dass sie den Kampf der Iraner*innen für Menschenrechte und Freiheit, nicht durch ihre wirtschaftlichen Interessen kompromittieren und ihm dadurch entgegenwirken.

Iranischen Solidaritätsverein München

iranischesolidaritaet.blogspot.com
hambastegi.hambastegi@yahoo.de

روز جهانی زن بر همه زنان و مردان آزاده میهنمان گرامی باد !

پنجشنبه هشت مارس 2018، آلمان مونیخ روز جهانی زن بر همه زنان و مردان آزاده میهنمان گرامی باد !
 نه به حجاب اجباری ؛نه به دین اجباری، نه به حکومت اجباری 
زنده باد آزادی و برابری 























Dienstag, 6. März 2018

زنده باد ۸ مارس روز جهانی زن Es lebe 8. März Internationaler Frauentag


زنده باد ۸ مارس روز جهانی زن
نه به حجاب اجباری
نه به دین اجباری
نه به حکومت اجباری
زنده باد آزادی و برابری
پنجشنبه ۸مارس ۲۰۱۸
از ساعت۱۹ تا ۲۰ بعد از ظهر
Stachus
اشتاخوس کانون همبستگی ایرانیان مونیخ
Es lebe 8. März Internationaler Frauentag
Nein zum Kopftuchzwang
Nein zum Religionszwang
Nein zum Regierungszwang
Es lebe die Freiheit und die Gleichberechtigung der Menschen
Datum: Donnerstag, den 8. 3. 2018
Zeit: ab 19:00bis 20.00 Uhr
Ort: Karlsplatz Stachus
Iranischen Solidaritätsverein München
 

ظریف برو گمشو !!

  ظریف برو گمشو






Mittwoch, 14. Februar 2018

اعتراض علیه حضورجواد ظریف وزير خارجه فاشیسم دینی درکنفرانس امنیتی مونیخ

اعتراض علیه حضورجواد ظریف وزير خارجه فاشیسم دینی درکنفرانس امنیتی مونیخ
سرکوب ، زندان ، اعدام، «کلید» روحانی برای حل مشکلات داخلی !
براندازم تو پایانی من آغازم
من ایران را به خشت جان دوباره باز میسازم
تاریخ : جمعه ۱۶ فوریه ۲۰۱۸
زمان:از ساعت۱۲.۰۰
مکان: Marienplatz
کانون همبستگی ایرانیان مونیخ نیز در این آکسیون اعتراضی شرکت می کند


Protestaktion gegen die Teilnahme des Außenministers der Islamischen Regierung an Münchener Sicherheitskonferenz
Wir Wir fordern den Ausschluss der iranischen Delegation und des Außenministers des Mullah-Regimes Djavad Zarif aus der Münchener Sicherheitskonferenz..Er vertritt nicht das iranische Volk.
 Datum: Freitag, den 16. 2. 2018
Zeit: ab 12:00 Uhr
Ort: Marienplatz ,München
Iranischen Solidaritätsverein beteiligt sich an einer Protestaktio

Montag, 5. Februar 2018

گرامی باد چهل و هفتمین سالگرد حماسه و رستاخیز سیاهکل







Wir fordert die sofortige Freilassung der inhaftierten Demonstranten im Iran



Im Iran herrschen seit 39 Jahren Blutvergießen und Verbrechen, Diskriminierung und Unterdrückung der Frauen, Repression und Zensur – ES IST GENUG! Die internationale Gemeinschaft muss ihr Schweigen brechen und tätig werden!

Der Iran ist ein Pulverfass. weiterhin wird im ganzen Lande demonstriert. Das Regime ist von seinen Krisen umstellt. Die Korruption gehört untrennbar zu ihm. Im vorigen Monat hat der Wert der offiziellen Währung des Landes um 15% abgenommen. Das Regime ist zum Sturz verdammt! das iranische Volk ist entschlossen, seinen Kampf fortzusetzen, um der religiösen Diktatur ein Ende zu machen und die Freiheit zu errichten.

Während des Aufstands wurden Dutzende Menschen von den Sicherheitskräften und Revolutionsgarden erschossen und mindestens 8000 verhaftet. Jeden Tag erfahren wir von einem neuen Häftling, der während der Folter ermordet wurde. Doch die Schergen der Mullahs geben vor, es habe sich um „Selbstmord“ während der Haft gehandelt. Eine Reihe Jugendliche werden vermisst. die Angehörigen wissen nichts von ihnen. Die Massenverhaftungen, die Schüsse auf unbewaffnete Demonstranten, die tödliche Folter an Häftlingen – all das sind eindeutig Verbrechen gegen die Menschlichkeit!Unglücklicherweise hat Europa sich gegenüber all diesen Verbrechen zu Schweigen und Tatenlosigkeit entschieden – im Widerspruch zu seinen fundamentalen, einstimmig eingegangenen Verpflichtungen, darunter der Europäischen Konvention über die Menschenrechte.

Unter diesen Umständen fordern wir im Namen des iranischen Volkes und seines Widerstands den Europarat, die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten sowie die Vereinten Nationen auf, dem iranischen Volk an die Seite zu treten – und nicht an die Seite des theokratischen Regimes der Mullahs. Das Regime muss erkennen, dass es für seine Schüsse auf die Demonstranten und den Mord an ihnen unter Folter den gebührenden Preis bezahlen muss.

Auch fordern wir die Bildung einer internationalen Ermittlungskommission, um die Todesfälle, die Haft und das Verschwinden iranischer Demonstranten sowie die Morde in den Gefängnissen zu untersuchen. Das islamische Regime muss gezwungen werden, diese Kommission im Iran zu empfangen!


Iranischer Solidaritätsverein München

iranischesolidaritaet.blogspot.com
hambastegi.hambastegi@yahoo.de




براندازم ، تو پایانی من آغازم من ایران را به خشت جان دوباره باز می سازم

Dienstag, 30. Januar 2018

گرامیداشت چهل و هفتمین سالگرد حماسه و رستاخیز سیاهکل و سی و نهمین سالگرد قیام پرشکوه ضد سلطنتی بهمن۵۷

گرامیداشت چهل و هفتمین سالگرد حماسه و رستاخیز سیاهکل و سی و نهمین سالگرد قیام پرشکوه ضد سلطنتی بهمن۵۷
زندانیان سیاسی را فراموش نکنیم !!!
در سکوت شوم تاجران وجدان و شرافت ، آنان پژواک حقیقی ایرانند
شنبه ۳ فوریه ۲۰۱۸
از ساعت ۱۸ تا ۲۰
مونبخ ، Neuhauser Str. 8 ( Fußgängerzone, München کانون همبستگی ایرانیان مونیخ / آلمان

Donnerstag, 11. Januar 2018

، آلمان/مونیخ :همبستگی با قیام مردم ایران علیه فاشیسم دینی حاکم ،








Gegen die Menschenrechtsverletzungen im Iran
Solidarität mit der iranischen Bevölkerung für
Freiheit und Demokratie
Das Mullah-Regime muss weg!

Seit
Donnerstag, 28. Dezember 2017 gibt es im Iran eine Protestwelle gegen
soziale und gesellschaftliche Ungerechtigkeiten. Die Proteste werden
in über 120 Städten abgehalten und richten sich gegen
wirtschaftliche Missstände wie die hohe Arbeitslosigkeit und die
hohen Lebenshaltungskosten, tägliche Menschenrechtsverletzungen aber
auch gegen die Außenpolitik der Regierung in Teheran und das
klerikale Herrschaftssystem.
Die
Menschen fordern einen "Regimewechsel und das Ende der
religiösen Diktatur". Sie rufen "Nieder mit Rouhani",
"Tod dem Diktator“; „
Verlasse
Syrien,
kümmert
euch um unser Leben
“,
„Nieder mit Mullas“, „Stoppt die Korruption“.
Den
gewaltfreien Protesten der iranischen Bevölkerung begegnen die
iranischen Sicherheits- und Unterdrückungskräfte auf brutalste Art
und Weise.
Mehr
als 3.000 Menschen sollen dabei verhaftet worden sein. Hunderte
wurden verletzt und mindesten 34 Menschen wurden getötet. Irans
Regierung hat beschlossen die Messenger-App Telegram und Instagram zu
blockieren. Ziel ist, die derzeitigen landesweiten Proteste zu
unterdrücken. Das Internet wurde langsam, sehr langsam, wie immer
bei Protesten - nur dass heute viel mehr Arbeitsplätze davon
abhängen.
Während
die überwältigende Mehrheit des iranischen Volkes unter Armut,
Inflation und Arbeitslosigkeit leidet, wird der größte Teil des
Reichtums und der Einnahmen des Landes für Militär- und
Sicherheitsapparate sowie für militärische Interventionen in der
Region ausgegeben oder von den Regimeführern geplündert und landet
auf deren Bankkonten.
Fakt
ist, dass in den letzten zehn Jahren die Mittelschicht in Iran
kleiner geworden ist. Die Kaufkraft ist gesunken. Das größte
Problem im Land ist jedoch die Jugendarbeitslosigkeit. Die
Arbeitslosigkeit ist generell relativ hoch, sie beträgt zwölf
Prozent. Aber in bestimmten Gruppen - zum Beispiel bei
Uni-Absolventen oder Menschen unter
30
Jahren – sind sogar ein Drittel arbeitslos.
Im
Iran, werden leider sehr viele Menschen hingerichtet. Bedauerlich ist
außerdem die Tatsache, dass manchmal Personen hingerichtet werden,
die zum Zeitpunkt des Verbrechens unter 18 Jahren alt waren. Gemäß
den Gesetzen der klerikalen Herrschaft, die nach der Islamischen
Revolution im Iran beschlossen wurden, können Mädchen ab neun und
Jungen ab 15 Jahren zum Tode verurteilt und hingerichtet werden.
Kurzinformation
zur Menschenrechtslage:
Im
Iran finden jährlich hunderte Hinrichtungen statt, darunter viele
wegen Drogendelikten. Auch zur Tatzeit minderjährige Straftäter
werden hingerichtet. Grausame Körperstrafen wie Amputationen,
Blendungen und Auspeitschungen werden gerichtlich angeordnet und
vollstreckt. Die Strafen werden teilweise öffentlich vollzogen.
Fälle von Verschwindenlassen sind dokumentiert. Journalisten/-innen,
Regierungskritiker/innen und Menschenrechtsverteidiger/innen und
Aktivisten/-innen werden oftmals willkürlich festgenommen und ohne
faire Gerichtsverfahren verurteilt, wobei diese politischen Häftlinge
im Gefängnis besonders häufig unter Folter, Misshandlungen und
fehlender medizinischer Behandlung leiden. Die Gefängnisse sind
stark überfüllt und verschiedene Kategorien von Inhaftierten werden
nicht voneinander getrennt. Einige politische Gefangene sind deshalb
in den Hungerstreik getreten. Meinungsäußerung-, Vereinigungs- und
Versammlungsfreiheit werden von den Behörden stark eingeschränkt.
Internetseiten von sozialen Medien werden zeitweise blockiert und
kritische Medienbetriebe geschlossen. Friedliche Proteste werden
unterdrückt. Sämtliche Initianten für mehr Frauenrechte werden im
Keim erstickt. vor allem im Hinblick auf reproduktive und sexuelle
Rechte drohen weitere Verschlechterungen. Kinder, Angehörige
ethnischer und religiöser Minderheiten sowie LGBTI-Personen sehen
sich ebenfalls sowohl durch die Gesetzgebung als auch in der
Gesellschaft Diskriminierungen ausgesetzt.
(Stand
vom Juli 2017. Quellen: US State Dep., Amnesty International, Human
Rights Watch)

Die
Bundesregierung und EU hätten bisher nicht entschieden genug
auf die Vorfälle im Iran reagiert. Die Bundesregierung muss die
Gewalt an den wehrlosen Demonstranten klar verurteilen.
Zusammengefasst,
deutet
alles darauf hin, dass das Mullah-Regime im Iran wackelt und sein
Sturz nicht mehr lange dauern wird.
Das
Regime setzt auf Angst, weil es selbst Angst hat - denn hinter den
Protesten steht immer die Existenzfrage für die Islamische
Republik.
 Das
System ist am Ende. Die Mullahs müssen gehen.
In
dieser ernsthaften Situation, müssen wir uns an die
Weltöffentlichkeit und europäischen Politiker wenden und fordern,
die iranische Bewegung gegen das diktatorische Regime zu
unterstützen.
Deshalb
muss eine neue Politik geschaffen werden, die Konsequenzen aus den
Tatsachen und Erfahrungen zieht. Daher fordern wir:
Nein
zum Krieg, Nein zur Beschwichtigungspolitik
Ja
zum Demokratischen Wandel im Iran!
  • Unterstützung der Menschen im Iran für einen freien und demokratischen Iran!
  • Alle Todesstrafen müssen sofort abgesetzt werden!
  • Freiheit für alle politischen Gefangenen!
  • Freiheit, Säkularismus und Demokratie für Iran!
  • Keine Geschäfte mit dem Mullah-Regime!
  • Verschärfung der Sanktionen und Ölembargo gegen das Regime in Teheran!
  • Kein Dialog mit dem Regime, sondern Unterstützung der säkularen Opposition!
  • Nieder mit der Islamischen Republik Iran!


Iranischer solidaritätsverein München
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